25.09.2006 Saisonfinale mit Hindernissen
 

Der Goldpokal in Wittgenborn war für Robin Abt nicht gerade von Erfolg gekrönt. Nachdem es in der letzten Zeit bergauf gegangen war, fingen die Probleme für den RS-Motorsport-Piloten beim DMV-Saisonfinale schon während der Anfahrt an.

„Eigentlich wollten wir Donnerstag anreisen, um Freitag schon früh mit dem Training beginnen zu können“, erklärte Robin später. „Bei uns ist aber am Wohnanhänger ein Reifen geplatzt, wir haben eine Weile auf der Autobahn verbracht und sind wieder nach Hause gefahren. Erst Freitag am späten Nachmittag kamen wir auf der Strecke an.“ So blieb nicht mehr viel Zeit, das Kart richtig einzustellen. Und dann kamen auch noch unterschiedliche Reifenmischungen dazu. Weder im Zeittraining noch zu den Rennen war das Kart optimal eingestellt. So ist es einer intensiven Saison und dem inzwischen angelernten fahrerischen Können zu verdanken, dass Robin von Startplatz 20 überhaupt ein Stück nach vorne kam. Von den kleinen Remplern und Kollisionen im Laufe der Rennen mal abgesehen. Am Ende reichte es für die Positionen 17 und 16 und damit Platz 18 in der Gesamtwertung des Goldpokal. Das hatte sich der Kimratshofener Kartsportler vorher schon etwas anders vorgestellt. Aber mehr war angesichts der technischen Schwierigkeiten einfach nicht drin.

Die Bundesmeisterschaft schließt Robin allerdings in den Top Ten ab. Nachdem er insgesamt neun von 13 möglichen Veranstaltungen mitgefahren war, schaffte er es noch auf den neunten Platz der Junioren-Wertung.



 
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