08.05.2007 Robin Abt im Regen nicht zu schlagen

 

Ein perfektes Wochenende erlebte der Robin Jeffrey Abt im bayerischen Ampfing zum Auftakt der Süddeutschen ADAC Kartmeisterschaft. Mit jeweils einem Laufsieg bei trockener und nasser Strecke fuhr er seinen ersten Doppelsieg bei den Junioren ein.

Auf noch trockener Bahn wurde das Zeittraining absolviert. Hier landete der 15-Jährige auf dem dritten Platz. Das Warm Up wurde im Regen ausgetragen und hier zeigte Robin schon, wo seine Qualitäten liegen. Mit acht Zehnteln Vorsprung zeigte er der Konkurrenz die Grenzen auf. „Obwohl wir nur wenige Minuten Zeit hatten vom Trocken- Setup auf Nass umzustellen, bin ich auf Anhieb mit den schwierigen Streckenbedingungen zurecht gekommen“, so der RS-Motorsport-Pilot.

Im ersten Rennen, das gemeinsam mit der stärkeren internationalen Klasse KF3 gestartet wurde und unter fast trockenen Bedingungen stattfand, errang der Kimratshofener Kartpilot den Laufsieg in seiner Klasse mit knapp sechs Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Im Vergleich zu den leistungsstärkeren KF3 konnte er sich bestens in Szene setzen. Die wenigen Tropfen während des ersten Laufes verwandelten die Strecke sofort in eine Rutschbahn, was ihn nicht daran hinderte, seine Position sicher ins Ziel zu bringen.

Der zweite Lauf wurde bei nachlassendem Regen gestartet. Robin wurde bereits in der ersten Kurve unverschuldet in eine Kollision verwickelt, wodurch einige Fahrer an ihm vorbei schlüpften. Jetzt hieß es: Plätze gut machen. „Ich wurde bei dem auf sechzehn Runden angesetzten Lauf über mehrere Runden durch unfaire Attacken eines KF3-Fahrers aufgehalten und fast von der Strecke geschoben“, ärgerte sich Robin. Einsicht zeigte der mit mehr Leistung bestückte Pilot erst nach der Verwarnung durch den Rennleiter und unterließ die unsportlichen Attacken. In den verbleibenden Runden machte sich Robin auf die Verfolgung des bis dahin Führenden. Drei Runden vor Rennende überholte er diesen und fuhr den zweiten Laufsieg seiner Klasse an diesem Tag mit wieder knapp acht Zehntelsekunden vor dem Zweitplatzierten souverän nach Hause. „Ein perfektes Wochenende für mich, mit Streckenverhältnissen bei denen der Fahrer die größte Rolle spielt.“













 
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