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20.10.2008 Nach sieben Monaten Pause ist Robin Jeffrey Abt auf Anhieb pfeilschnell |
Während seine Konkurrenten in den Sommermonaten beinahe täglich im Kart saßen und Rennerfahrung sammelten, kümmerte sich Robin Jeffrey Abt um seinen Schulabschluss. Der war ihm sehr wichtig, entsprechend gut fiel das Ergebnis aus. „Jetzt wollte ich zum Ende der Saison noch einmal ins Lenkrad greifen“, sagte der sympathische Kimratshofener und lehrte seinen internationalen Kontrahenten auf Anhieb wieder das Fürchten. Sein letztes Rennen fuhr der KF2-Pilot in Kerpen-Manheim im Rahmen des DMV-Auftaktes. Am vergangenen Wochenende kehrte er nun zurück an den 1.107 Meter langen Erftlandring, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Große Erwartungen hatte der RS-Motorsport-Fahrer nicht im Gepäck, schließlich traf er auf alte Bekannte, die sieben Monate lang viel Erfahrung gesammelt hatten. „Ich hatte wahrscheinlich den Vorteil, dass ich mit Top-Material total entspannt gefahren bin, weil ich ja nichts zu verlieren hatte. Das war sicherlich meine Vorteile“, sagte Abt später. Nach dem Zeittraining, das Robin Jeffrey als 14. Beendete, zeigte seine Erfolgskurve weiter nach oben. In seinen beiden Heats zeigte er fehlerfreie Rennen und durfte dank der Plätze neun und sieben sein Maranello-Kart im Sprint auf Platz acht aufstellen. „Im ersten Rennen ist alles sehr gut gelaufen. Ich bin auch hier glücklicherweise um alle Kollisionen vor und neben mir herumgekommen. Da war der Weg nach vorne frei und ich kam schließlich auf Rang sieben ins Ziel“, erklärte der 16-Jährige. Im Finale über 23 Runden hieß es vor allen Dingen durchhalten. Und Robin Jeffrey hielt durch und fuhr am Ende mit Platz neun einen weiteren Top 10-Platz ein. Robin Jeffrey Abt zu seinem Erfolg: „Wenn mir vorher einer gesagt hätte, wie gut ich im Sprint und Finale abschließe, hätte ich es nicht geglaubt. Zu groß waren die ungewissen Faktoren die man hat, wenn man sieben Monate nicht mehr Rennen gefahren ist. Jetzt hat es mich auch direkt wieder so richtig gepackt. Mal schauen, wie und wo es weitergeht.“
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